Tag der Hand-Hygiene: 6 Experten-Tipps zum Schutz der Hände

04 MAI 2015

Berlin, 4. Mai 2015: Am morgigen Dienstag, den 5. Mai, ruft die Weltgesundheitsorganisation (WHO) wieder zum Internationalen Tag der Hand-Hygiene auf. Aus diesem Anlass gibt Ninette Herberger (Video, Artikel), Reinigungsexpertin beim Putzportal Helpling, wichtige Tipps, wie Sie Ihre Hände hygienisch schützen.

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO werden bis zu 80 Prozent aller Infektionskrankheiten über die Hände übertragen - viel mehr als beispielsweise über den Mund. Richtiges Händewaschen ist deshalb unerlässlich. Offensichtlich haben Frauen dies besser im Griff als Männer: Nach einer Studie des London School of Hygiene & Tropical Medicine waschen sich nur 32% der Männer nach dem Toilettengang die Hände. Bei den Frauen sind es doppelt so viele.

1. Händewaschen dauert mindestens 20 Sekunden

Das Händewaschen sollte mindestens 20 Sekunden in Anspruch nehmen. Allerdings tun es so laut Hygiene Council weniger als 40% der Deutschen. 6% waschen sich sogar nur 5 Sekunden die Hände. Beim Händewaschen nicht nur die Handinnenflächen, sondern auch die Fingerspitzen, Handrücken und Zwischenräume der Finger gründlich einseifen, danach gründlich abspülen und abtrocknen.

2. Richtig Abtrocknen nicht vergessen

Der wahrscheinlich wichtigste Part beim Händewaschen ist das Abtrocknen: Ein gründliches Waschen der Hände bringt nichts, wenn die Hände danach nicht richtig abgetrocknet werden. Denn nasse Hände übertragen Bakterien 500 mal schneller als trockene Hände. Einweg- oder Papierhandtücher sind für das Abtrocknen hierbei die hygienischste Lösung. Vorsichtig bei Geschirrhandtüchern, da diese oftmals feucht sind und sich dort die Bakterien besonders wohlfühlen. Hierbei ist ein häufiges Waschen besonders wichtig.

3. Ringe immer ablegen

Ringe sollten beim Händewaschen und bei anderen Hausarbeiten wie Abwaschen abgelegt werden. Zum einen, damit sich kein Wasser zwischen Ring und Finger ansammelt, da die Zwischenräume einen optimalen Nährböden für Bakterien bieten. Und zum anderen, um Unfälle zu vermeiden, indem man irgendwo hängen bleibt. Aus Hygienegründen sollte man beim Putzen generell keinen Schmuck tragen.

4. Putz-Handschuhe nicht vergessen

Putz-Handschuhe sind eigentlich Freunde der Hände, sollte man glauben. Dennoch werden sie schnell zum Feind, wenn sie nach der Nutzung nicht sauber und trocken aufbewahrt werden. Grundsätzlich sollten die Handschuhe mindestens einmal im Monat ausgewechselt werden. Doch anstatt monatlich Geld auszugeben, können Sie Ihre Putz-Handschuhe auch selbst reinigen: Legen Sie diese für 10-15 Minuten in heißes Wasser mit 2 Teelöffeln Essig und ein bisschen Spülmittel. Dann gut ausspülen und an einem kühlen Ort trocknen lassen.

5. Hände nicht mit Spülmittel waschen

Viele Menschen neigen dazu, in der Küche Spülmittel zum Händewaschen zu nutzen. Spülmittel hingegen kann einen viel zu starken PH-Wert enthalten, der für die Haut schädlich ist. Es ist also ratsam, immer eine Handseife zu nutzen, um den Lipidmantel der Haut zu schützen. So ist auch die gewünschte Hygiene gewährleistet.

6. Handtuch ohne Falten aufhängen

Was für das Geschirrhandtuch gilt, trifft natürlich auch auf die Handtücher im Badezimmer zu: Weil sie oft feucht und dunkel hängen, fühlen sich Bakterien dort besonders wohl. Handtücher daher nicht auf einen Haken hängen, an dem es Falten schlägt, sondern immer gerade, zum Beispiel auf einen Handtuchtrockner. So trocknet das Handtuch schneller und die Überlebensbedingungen für Bakterien sind ungünstiger. 

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